Naturpark Frau Holle Land

09.06.2017 15:03 | Aktuelles

Im Oktober letztes Jahres sind wir losgestapft und haben im sagenumwobenen Naturpark "Frau Holle Land" die Vegetation unter die Lupe genommen. Denn auch wenn die Tage allmählich kürzer werden und die Nächte kälter, gibt es noch einiges an Heilkräutern zu entdecken.

Die Kitzkammer ist ein mystischer Ort am Meißner. Inmitten einer Basaltfelsenwand bettet sich hier eine Höhle.

Laut einer Sage nahm sich Frau Holle einst drei „armer Dirnen“ an. Als diese sich aber nicht dankbar zeigten und ihre Gastfreundschaft ausnutzten verwandelte Frau Holle sie in drei Katzen oder „Kitzen“ und scheuchte sie in die Höhle.

Viele Pflanzen siedeln sich hier direkt am Gestein an, zum Beispiel der Wurmfarn auf der rechten Seite der Felswand.  Er wurde früher zur Gewinnung eines Extrakts verwendet, welches zum „Vertreiben“ von Bandwürmern helfen sollte.

Toller Ausblick auf den Frau Holle-Teich! Die Bäume und Sträucher leuchten in ihren schönsten Farben für unser Foto und wer genau hinschaut kann zwischen ihnen das ein oder andere kostbare Heilkraut entdecken. Von der anderen Seite des Teichs blickt Frau Holle zu uns herüber.

Beim Blick auf den Schachtelhalm fühlt man sich gleich ins Urzeitalter versetzt. Er hat nicht nur ein außergewöhnliches Erscheinungsbild, auch im Inneren des Urzeit-gewächses stecken ungeahnte Kräfte. Schon Sebastian Kneipp wusste über diese Bescheid und verwendete ihn als Auflage bei  Rheuma und Gicht oder in Form von Badezusatz und Tee bei Harnwegserkrankungen.

 

Wenn ihr Lust bekommen habt den Naturpark Frau Holle Land selber zu erkunden und noch viele weitere Heilpflanzen zu entdecken, könnt ihr euch hier informieren.